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Alpentrophy – Tag 4 – Planai (Uphill):

Planai Stadion – Startaufstellung in umgekehrter Reihenfolge laut Ergebnisliste nach der 3. Etappe, was für uns bedeutete, dass wir früh an den Start mussten. Auch am letzten Tag bekamen wir moralische Unterstützung von zu Hause. Die Familie Aigner kam geschlossen nach Schladming um uns für das Finale anzufeuern – und ich hatte diese Anfeuerungen bitter nötig. Meine Befürchtungen im Vorfeld, dass die zwar kürzste (1.300hm), aber gefühlt längste Etappe, die Schwierigste für mich werden würde, haben sich leider bewahrheitet.

Start zur vierten und letzten Etappe. Da war meine Welt noch in Ordnung

Um 09:18 Uhr starteten Herbert und ich gemeinsam aus dem Startzelt im Planaistation Richtung Downhillstrecke – diesmal aber aufwärts. Bereits nach den ersten 100hm wurde ich von Atembeschwerden heimgesucht und war kurz davor aufzugeben. Aber frei nach dem Motto – nur ein Brief wird aufgegeben – versuchte ich auf den darauffolgenden Kilometern meine Atmung wieder zu beruhigen, was mir zum Teil auch gelang. Herbert, der sich ernste Sorgen um mich machte, konnte ich beruhigen und vorausschicken, damit zumindest er seinen Rhythmus finden würde. Auf dem anschließend vergleichsweise flachen Schotterweg konnte ich mich ein wenig erholen. Die letzten 1.200hm erschienen mir jedoch wie eine Ewigkeit und bei ungefähr der Hälfte (Kessler Alm) der Streck standen unsere Betreuer, um uns moralisch zu unterstützen. Es kamen im Wald noch einige „Rampen“ die (nicht nur) mich immer wieder vom Rad gezwungen haben.

Aus dem Waldstück kommend, hörte ich endlich den Moderarator von der Seidl-Alm. Das Ziel war in greifbarer Nähe. Es säumten bereits viele Zuschauer die letzten 200m bis ins Ziel, sodass an Absteigen oder Schieben nicht zu denken war. Jede Kurbelumdrehung tat weh und Rosi half mir mit ein paar Metern schiebend noch einmal meine letzten Kräfte zu mobilisieren – Vielen Dank dafür! Kurz vor der Ziellinie sah ich dann Herbert bereits auf mich warten. Noch 50x die Kubel drehen – dann hast du es geschafft! Die Atmungbeschwerden waren wieder akut und das Laktat strömte in meine Oberschenkel. Endlich! – Wir waren im Ziel und und haben gemeinsam erfolgreich die Alpentour Trophy geschafft! Nach meiner kurzen Schwächephase, die unsere Betreuuer und insbesonders Birgit erschreckten (sorry ;-)), konnte ich mich mit Herbert über die gelungene Primäre nun doch freuen.

Danke Bert – du bist ein toller Partner!

Frei nach dem Motto – ein Bild sagt mehr als tausend Worte – möchte ich mich an dieser Stelle noch einmal bei allen, aber besonders bei meinem Schatz, ganz herzlich bedanken. Ihr habt uns alle an diesen 4 Tagen alleine mit eurer Anwesenheit sehr oft geholfen, die Strapazen zu vergessen.

Meinem Partner Herbert möchte ich meine Bewunderung und meinen Dank aussprechen – Du warst Spitze und gerne mache ich mit dir wieder so einen „Blödsinn“.

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