31.12. - "Silvester-Schitour
zum Schneibsteinhaus
(1.670m)"
(Bericht Wolfgang Walek)
Aufgrund des großen Erfolges im Vorjahr beschlossen wir auch
2011 wieder eine Silvesterschitour, dieses Mal zum Schneibsteinhaus
(1.670 m), zu veranstalten.
Leider war der Wettergott heuer nicht so gnädig, was sich jedoch
bei der Teilnehmerzahl nicht bemerkbar machten sollte - ganz im
Gegenteil!
Mit Anneliese, Birgit, Erika, Kathi, Monika und Rosi sowie bei
den "Männlein" mit Peter, Günther, Mike, Norbert, Christoph, Franz,
Herbert, Robert und Wolfgang brachen wir pünktlich um 09:30
Uhr, wie immer viel zu warm angezogen, vom Parkplatz Jennerbahn auf
Richtung Schneibsteinhaus - Rosi und Herbert zogen die Variante
"Startpunkt-Hinterbrand-Parkplatz" vor.
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| Wie immer mussten wir ständig auf Peter L.
warten :-) |
Bereits nach wenigen Höhenmetern mußten sich die meisten ihrer
vorsorglich angelegten Jacke wieder entledigen - es dampfte bereits
aus allen "Ritzen". Wir stapften (anfangs) gemeinsam bei leichtem
Schneefall, aber in herrlicher Winterlandschaft, dem Gipfel
entgegen. Anfangs mussten wir auf Peter L. warten, der vermutlich
unser Tempo nicht halten konnte. ("is eh a Scherz - er
fotografierte dankenswerter Weise unterwegs").
Die ganze Truppe teilte sich (leistungmäßig) nach einigen
hundert Höhenmetern in 3 Gruppen auf und nach nicht ganz 3 Stunden
Gehzeit waren auch die Letzten im Schneibsteinhaus angekommen.
Besonders bemerkenswert ist die Leistung von Mike hervorzuheben,
der die 1.200 Hm gleich als seine erste Schitour auserkoren hatte
und mit Bravour gemeistert hat - Respekt!
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| Der Schneibsteinwirt in seinem Element |
In der Hütte angekommen wurden wir vom
Hüttenwirt gleich zünftig in Empfang genommen und bayrisch
-österreichische Freundschaft bewahrheitete sich wieder einmal als
ein besonderes Kulturgut. Namen wie "Yeti" wurden vergeben und der
Gotzenalm-Wirt, der auch zugegen war, wollte Birgit gleich als
seine Sennerin mitnehmen. Der sehr lustige Aufenthalt endete viel
zu schnell um 14:45 Uhr nach ein paar Weißbieren, Schnäpsen und
Gulaschsuppen.
Starker Wind und Schneefall empfing uns auf dem Weg Richtung
Ski-Abfahrt. Dieser nahm uns teilweise die Sicht, was jedoch der
guten Stimmung keinen Abbruch leistete. Nur kurz wurden wir etwas
nachdenklich, als Christoph mit Schneeschuhen und Big Foot auf der
Skipiste angekommen bemerkte, dass er in seine Big Foots nicht
reinpasste. Kurze, gemeinsame Krisensitzung mit dem Ergebnis, dass
er zur Bergstation der Gondel raufstapfen sollte, um mit dem Lift
zu Tal zu kommen. Erst dort oben angekommen bemerkte er, dass er
die Ski nur um 180° wenden hätte müssen. ("No comment")
Zügig und mit brennenden Oberschenkeln ging es für die anderen
talwärts zum Ausgangspunkt einer wirklich schönen und vergnüglichen
Skitour.
Ski Heil und ein Dankeschön an alle disziplinierten
Teilnehmer.